Pieper Pflanzen GartenGuide Ebook

gewusst? Pflanzen sind Lebewesen und haben daher Inhaltsstoffe. Dabei unterscheiden wir die primären, also Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate. Diese können wir als Nährstoffe nutzen. Viel interessanter sind aber die sekundären pflanzlichen Inhaltsstoffe. Diese bestehen in der Mehrzahl der Fälle aus ätherischen Ölen und sorgen für die Farbe, Duft und geschmackliche Aromen. Schade ist nur, dass uns noch viel zu wenig gesicherte Erkenntnisse vorliegen. So weiß man nicht, wie viele Stoffe es wirklich gibt, welche Dosis nötig ist, wie die Wirkungsentfaltung vor sich geht ( mit welchen anderen Nährstoffen zum Beispiel ) und anderes mehr. Einig sind wir uns alle, dass die Pflanzenstoffe positive Wirkung haben. Neben den angenehmen Erscheinungen wie appetitanregender Wirkung, aromatischerem Geschmack und schönen Farben auf dem Teller ( Auge isst mit). Diese Inhaltsstoffe wirken zudem krebshemmend und antibakteriell und antimikrobiell. Das Beste ist jedoch die antioxidative Wirkung, die uns vor reichlich in unserem Körper vorkommenden und zellschädigenden freien Radikalen schützt. Die cholesterinsenkende Wirkung und die Stärkung des Immunsystems soll nicht unerwähnt bleiben. Die wichtigsten Gruppen sind Carotinoide ( in Aprikosen), Flavonoide (in Äpfeln, Beeren, Birnen, Kirschen, Zwetschgen), Glucosinolate, Monterpene (in Küchenkräutern), Phytosterine, Saponine und Sulfide. Im Gemüse finden sich diese Stoffe natürlich auch. Daher die Empfehlung, Obst und Gemüse (vor allem buntes) möglichst täglich auf den Speiseplan zu setzen. Hat man diese kleinen Gesundheitshelfer im eigenen Garten, kann man sich an ihrem Aussehen, Duft und Geschmack erfreuen und so auch länger gesund bleiben. GARTENAPOTHEKE Hätten Sie´s Gesundheitsfördernd - Die Magie der Inhaltstoffe 70 ▶ Thema

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